Praxisschwerpunkte

Schnarchdiagnostik und Therapie

Schnarchen ist nicht nur "störend" für das Umfeld des Betroffenen sondern kann ernst zu nehmendes Anzeichen für eine schlafbezogene Atemstörung sein. Es deutet auf eine Verengung der Atemwege hin, die dem Betroffenen das Atemholen im Schlaf erschwert. Bei einer obstruktiven Schlafapnoe kommt es zu Atemaussetzern währende des Schlafes, welche bei ca. 5% der Bevölkerung auftritt und eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung sein kann. Mittels genauer Anamnese und Diagnostik (Videoendoskopie, Nasenatmungstest, Schlafscreening) lassen sich reines "gutartiges" Schnarchen sowie andererseits ein Schlafapnoesyndrom unterscheiden und die für den einzelnen Patienten geeignete Therapieform einleiten. Diese kann je nach Befund aus einer operativen (Nasenatmungsverbesserung, Weichgaumenraffung, Zungengrundtherapie) oder konservativen Therapieform (Maskenanpassung "CPAP", Zahnschiene) bestehen.

Der Praxisschwerpunkt liegt in der operativen Therapie des reinen Schnarchens und leichter obstruktiver Apnoeformen mittels Radiofrequenzchirurgie (RFITT-Celon-Methode). Diese Technik führt zu einer Erweiterung der oberen Luftwege in Verbindung mit einer Gewebestraffung im Rachenbereich. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung optimiert und das Schnarchgeräusch deutlich verringert oder beseitigt.

Dieses zur Zeit modernste Therapieverfahren zur Schnarchreduktion hat für Patient und Arzt entscheidende Vorteile:

  • der Eingriff kann in der Regel unter lokaler Betäubung durchgeführt werden
  • der Patient kann nach dem Eingriff direkt weiter seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen
  • nahezu schmerzfreie postoperative Ausheilungsphase (bei reiner RFITT des Gaumens)

Der Praxisschwerpunkt liegt in der operativen Therapie des reinen Schnarchens und leichten obstruktiven Apnoeformen mittels Radiofrequenzchirurgie. Angegliederte Schlaflabore übernehmen weitere Diagnostik sowie die konservative Therapie bei mittel- schwergradigem Schalfapnoesyndrom.

Fehlstellungen des Gebisses und Kiefers werden kieferchirurgisch mittels Anpassung einer speziellen Zahn/Kieferschiene versorgt, welche während der Nacht getragen wird und ein Zurückfallen der Zunge minimiert.

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